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News aus dem Cluster
Cluster Integrierte Bioindustrie Frankfurt
Als Teil der Hightech-Strategie hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2006 den Clusterwettbewerb Bioindustrie 2021 ins Leben gerufen, um die Weiße Biotechnologie in Deutschland zu fördern. Von 19 Mitbewerbern aus ganz Deutschland wurden fünf Gewinnercluster von einer internationalen Jury ausgewählt, über die bis 2011 etwa 60 Millionen Euro an Fördermitteln in Projekte der Weißen Biotechnologie fließen werden. Einer der Gewinner ist der Cluster Integrierte Bioindustrie (CIB) Frankfurt mit Fokus auf Anwendungen der Fein- und Spezialchemie.
Der Projektträger in Jülich veranstaltet in Vorbereitung für eine mögliche, zukünftige Förderbekanntmachung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen Workshop, um die Potenziale "Maßgenscheiderter biogener Inhaltsstoffe für eine biobasierte Wirtschaft" zu erruieren. Bis Ende Mai können Nachwuchsschaftler Vorschläge für Kurzvorträge auf dem "Marktplatz der Ideen" beim PTJ eingereicht werden.
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CIB Frankfurt beim World Congress on Industrial Biotechnology and Bioprocessing 2012
Vom 29. April bis zum 2. Mai 2012 fand in Orlando die weltweit größte Konferenz zur Industriellen Biotechnologie statt. Mit rund 700 Kongressteilnehmern aus über 30 Ländernbot die Veranstaltung optimale Voraussetzungen für internationales Networking. CIB Frankfurt hatte sich inhaltlich in die Konferenz mit folgendem Panel eingebracht: "Industrial Biotechnology in the cosmetic and pharmaceutical industry - innovations and new product methods towards economic and ecologic efficiency and sustainability" und wurde von drei Unternehmen aus dem Cluster hierbei begleitet. Merck KGaA, Symrise AG und MorphoSys AG haben am ersten Tag der Konferenz Vorträge zum Thema präsentiert. Herausragendes Thema der Konferenz waren die Vorträge zu "Biofuels". Die Anforderungen und Erwartungen an diesen neuen Flugzeugstreibstoff sind sehr hoch und bestimmen aktuell den Fokus vieler Biotechnologie-Unternehmen.
Bundesregierung: Weiße Biotechnologie immer bedeutender
28.03.12 - Berlin: Die industrielle Biotechnologie wird gern auch als Weiße Biotechnologie bezeichnet. Dieses Etikett passt überall dort, wo in der Industrie Organismen oder Biomoleküle bei der Herstellung von Produkten zum Einsatz kommen. Bei der Herstellung von Biosprit oder Bioprodukten in der Chemie, der Nahrungsmittelindustrie oder der Papier- und Textilwirtschaft ist die Biotechnologie nicht mehr weg zu denken. Die zunehmende Bedeutung dieser Schlüsseltechnologie dokumentieren die 37 Antworten, die die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im Bundestag veröffentlicht hat.
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ACHEMA 2012 - BioIndustrie2021-Cluster gestalten Panel "German BioIndustry2021 - Leading to Bioeconomy"
Die ACHEMA gilt als international führender Branchentreff der Prozessindustrie und richtungsweisender Technologiegipfel für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie. Das Programm liegt nun vor. Etwa 900 Vorträge, zahlreiche Gast- und Partnerveranstaltungen, hochrangig besetzte Podiumsdiskussionen und herausragende Plenarvorträge decken alle Bereiche von chemischer Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie ab. Cluster BioIndustrie 2021 präsentieren sich auf der Ausstellung in Halle 9.2 C73 sowie auf dem gemeinsam gestalteten Panel "GERMAN BIOINDUSTRY 2021 LEADING TO BIOECONOMY" am Mittwoch, den 20.6.2012.
Lebensmittel oder Arzneimittel? BfArM und BVL stärken ihre Kompetenz in Abgrenzungsfragen
16.05.2012
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) wollen eine Expertenkommission zur Einstufung von Stoffen, die als Lebensmittel in den Verkehr gebracht werden, einrichten. Dem Gremium sollen auch externe Experten angehören. Die beiden Behörden rufen daher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Pharmazie, Medizin, Lebensmittelchemie, Chemie, Biologie, Biotechnologie und Rechtswissenschaften zur Mitarbeit in der Kommission auf.
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Enzymdesign für industrielle Prozesse - die dritte Welle der Biokatalyse
14.05.2012
„Früher wurde ein enzymatisches Produktionsverfahren dem Biokatalysator angepasst: Heutzutage kann ein Enzym durch Protein-Engineering gezielt, rasch und sehr erfolgreich an die Erfordernisse eines industriellen Verfahrens maßgeschneidert werden“, fasst Professor Uwe Bornscheuer die Quintessenz des soeben in der Wissenschaftszeitschrift Nature erschienenen Übersichtsartikels zusammen.Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit den Autoren Prof. Romas Kazlauskas (Universität von Minnesota, St. Paul, USA), Prof. Stefan Lutz (Emory Universität, Atlanta, USA) und den Industrieforschern Gjalt Huisman (Codexis, USA) Jeffrey Moore (Merck & Co., USA) und Karen Robins (Lonza AG, Schweiz).
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Pflanzen-Enzyme für die industrielle Produktion
03.05.2012
- Frankfurt: Enzyme stehen schon lange im Dienste des Menschen und führen Reaktionen aus, die chemisch nur schwer zu bewerkstelligen sind. Das Potenzial vieler pflanzlicher Enzyme jedoch liegt bis heute brach, denn sie lassen sich schwer in den gängigen Industrieprozessen nutzen. Vier Akteure auf diesem Gebiet haben sich im Projekt AELMON zusammen geschlossen, um die katalytischen Eigenschaften von pflanzlichen P450-Enzymen für die industrielle Nutzung zu erschließen.
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Wirtschafts News
Biotech-Kosmetik salonfähig machen
16.05.2012
Mit dem Slogan „Inspiriert von der Genforschung“ wirbt ein bekannter Kosmetikkonzern für die eigenen Produkte. Viele Forscher belächeln den wachsweichen Slogan als puren Marketinggag. Mit der Brain AG macht sich jetzt ein Biotechnologie-Unternehmen auf, Wissenschaft in die teuren Flakons zu bringen. Den Schritt in das Neuland hat die Firma gut vorbereitet. Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich das Biotechnologie-Unternehmen im hessischen Zwingenberg ein Portfolio an Kosmetik-Unternehmen zugelegt. Nach dem Kauf der Mehrheit an der Monteil Cosmetics International GmbH ist die Wertschöpfungskette nun vollständig. „Wir haben nun Zugriff auf den gesamten Prozess – vom ersten Experiment im Labor bis hin zum Markenprodukt im Regal“, sagt Vorstandschef Holger Zinke.
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Sartorius Stedim Biotech und c-LEcta treffen Vertriebsvereinbarung
04.05.2012
Göttingen | Leipzig - Sartorius Stedim Biotech, ein international führender Zulieferer der Pharmaindustrie, hat mit dem Biotechnologie-Unternehmen c LEcta ein Abkommen über den weltweiten Vertrieb der c-LEcta Serratia marcescens Nuklease für biopharmazeutische Anwendungen getroffen. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung spezifischer Enzyme und Produktionsstämme für industrielle Anwendungen spezialisiert. Die Serratia marcescens Nuklease wird durch die Vereinbarung ab sofort über alle gängigen Vertriebskanäle von Sartorius Stedim Biotech unter dem Produktnamen „Denarase“ erhältlich sein.
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Technologischer Durchbruch bei BRAIN: neue Erkenntnisse zum Verständnis menschlicher Geschmackszellen und der Geschmacksmodulation
27.04.2012
- Zwingenberg: Das Biotechnologieunternehmen BRAIN AG gibt einen Durchbruch in der Assay-Technologie auf Basis menschlicher Zellen zur Identifizierung und Entwicklung neuer Geschmacksmodulatoren und Nutraceuticals bekannt. Zum ersten Mal gelingt es den Forschern bei BRAIN, eine immortalisierte primäre menschliche Geschmackszelllinie aus Geschmackspapillen der menschlichen Zunge zu etablieren.
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